Historie

„Einigkeit macht stark“ – Fahne des allgemeinen deutschen Arbeitervereins – der Vorläuferorganisation der SPD (gegründet 23. Mai 1853 in Leipzig

Georg von Vollmar – Gründer der bayerischen SPD

20. April 1908

Gründung des sozialdemokratischen Vereins in Gräfenberg durch Friedrich Dörres, Johann Georg Loos und Johann Prütting

1911

Kein Mitglied mehr in Gräfenberg

1914-1918

1. Weltkrieg

1918

Gründung eines Ortsvereins der SPD in Gräfenberg,
Ende 1919 30 Mitglieder unter Vorsitz von Konrad Gundelfinger

1919

Otto Mayer, Friedrich Meier und Konrad Schönmüller erringen drei von zwölf Stadtratsmandaten

1920

Auflösung des SPD Ortsvereins Gräfenberg

1933-1945

Die SPD ist verboten, Gräfenberg längst eine NSDAP-Hochburg

Die SPD etabliert sich in Gräfenberg

1960

Als „Wahlgemeinschaft der Schaffenden“ gelingt drei Sozialdemokraten, namentlich Hans Nekolla, Fritz Birkmann und Martin Schiller, der Einzug in den Stadtrat

1961

Leonhard Biemann, Fritz Birkmann, Georg Deuerlein, Willi Fichtner, Fritz Kailer, Josef Liebscher, Hans Nekolla, Paul Ruppert und Martin Schiller gründen den neuen SPD Ortsverein Gräfenberg.

1966

Die SPD kandidiert mit einer eigenen Liste, der SPD Kreisvorsitzende Hans Nekolla fordert Bürgermeister Karl Kaul heraus. Die SPD stellt mit Hans Nekolla, Fritz Biemann und Konrad Meinhardt drei Stadträte.

1972

Unter Willy Brandt erreicht die Mitgliederzahl mit 62 ihren bisherigen Höchstwert.

Hans Nekolla fordert erneut Karl Kaul heraus, unterliegt allerdings der schwarzbraunen Allianz aus CSU und NPD. Mit Gerlinde Ochs zieht erstmals eine Frau, natürlich aufgestellt von der SPD, in den Gräfenberger Stadtrat ein.

1976

Nachdem Karl Kaul überraschend stirbt, siegt Hans Nekolla in der Bürgermeisterwahl gegen Gerhard Bauske.

1978

Der Gräfenberger Ortsverein vereinigt sich mit dem Ortsverein Thuisbrunn.

1978

Bei der Bürgermeisterwahl triumphiert erneut Hans Nekolla, in Gräfenberg selbst entfallen knapp 80% der Stimmen auf ihn. Die SPD tritt in einer gemeinsamen Liste mit den „Freien Wählern“ an. Die CSU und die „Junge Union“ treten mit „eigenen“ Listen an. Ein Schema das heute unter anderem Namen („junge Bürger“) immernoch wohl bekannt ist. Sechs Stadträte schaffen diese beiden Listen auf sich zu vereinen. Die SPD erringt fünf Sitze, namentlich Otto Müller, Hans Müller, Fritz Kailer, Konrad Kunzmann und Hermann Knoblauch. Der mit auf der SPD-Liste angetretene, unabhängige Fritz Meier erlangt ebenfalls ein Mandat.

1981

Unter Hans Nekolla wird die Städtepartnerschaft mit Pringy in die Wege geleitet.

1984

Nachdem die SPD Hans Mann und Hermann Knoblauch verloren hat, übernehmen Hans Müller und Otto Müller den Vorstand. Im Stadtrat ist die SPD mit Sigrid Meier (Nachrückerin für Hermann Knoblauch), Otto Müller, Hans Müller, Fritz Kailer und Heinrich Borisch vertreten.

1986

Der SPD Ortsverein feiert 25-jähriges Bestehen.

2002

Sigrid Meier wird Bürgermeisterkandidatin. Jedoch gelingt es ihr nicht Werner Wolf (FW) abzulösen.

2008

Bürgermeisterkandidat Hans-Jürgen Nekolla scheitert in der Stichwahl an Werner Wolf, wird jedoch anschließend zum 2. Bürgermeister gewählt. Die neue Stadtratsfraktion bilden Ernst Seckendorf, Hans-Jürgen Nekolla, Rainer Hammerich, Udo Kunzmann und Peter Rammensee.

September 2008

Bei den Landtagswahlen in Bayern holt die SPD über 30% Zweitstimmenanteil. Damit ist die SPD in Gräfenberg bei der Landtagswahl stärkste Kraft und Gräfenberg wird als „roter Fleck“ betitelt.

2011

Der SPD Ortsverein feiert 50-jähriges Bestehen.

2015

Ernst Seckendorf wird Vorsitzender, sein Vorgänger Hans-Jürgen Nekolla fungiert als Stellvertreter.

2014

Mit Hans-Jürgen Nekolla hat Gräfenberg wieder einen sozialdemokratischen Bürgermeister, nachdem er sich in der Stichwahl gegen Hans Derbfuß (CSU) durchgesetzt hatte. Elisabeth Meinhardt, Regine Bleckmann, Alfred Lanzendörfer und Antje Rammensee bilden die SPD Fraktion im Stadtrat. Regine Bleckmann wird zur 3. Bürgermeisterin gewählt. Neu im Stadtrat sind die im Vorjahr gegründeten Gräfenberger Grünen mit einem Sitz.

2015

Die SPD Gräfenberg bekommt die aufgelösten Ortsvereine Hiltpoltstein und Egloffstein zugeteilt.

Januar 2016

Regine Bleckmann und Martin Leipert übernehmen den Vorsitz.