Aus dem OrtsvereinPolitikSPD GräfenbergStadtrat

Unsere Fraktionsvorsitzende Elisabeth Meinhardt über ihre ersten sechs Jahre im Stadtrat

Beitrag von Elisabeth Meinhardt

Meine ersten 6 Jahre im Stadtrat Gräfenberg liegen gleich hinter mir. Es waren sehr interessante, lehrreiche Jahre und sind wie im Flug vergangen.
Am Anfang war ich vor den Stadtratssitzungen sehr nervös und aufgeregt, die Materie „Stadtrat“ war etwas völlig Neues und man will doch nichts falsch machen. Doch mit den Monaten hab ich mich doch relativ gut eingearbeitet. Es gibt Aufgaben, die man gerne und mit Leidenschaft erledigt und Dinge, die man sich erarbeiten muss und am Schluss doch nicht sicher ist, ob es so richtig ist, …wie das Leben halt so ist.

Auch heute noch sind mir unsere Fraktionssitzungen besonders wichtig, wir besprechen dabei zusammen die einzelnen Sitzungspunkte, diskutieren, manchmal etwas intensiver und divers und haben dann doch alle zum Schluss unsere Meinung. Durch diese regelmäßigen Treffen sind wir inzwischen nicht nur Stadtratskollegen, sondern auch Freunde geworden.

Gleich im ersten Jahr gab es von mir den Aufruf, unsere Wanderwege rund um Gräfenberg (5 Seidla Steig ausgeschlossen) von Müll und Unrat zu säubern. Inzwischen hat sich dadurch eine Gruppe von Müttern gebildet, die mit ihren Kindern und mir, jährlich einige Kilometer ablaufen und unglaublich viel Müll aufsammeln. Zum Abschluss sitzen wir bei einer Brotzeit zusammen, unterhalten uns und dabei bekomme ich Anregungen, die dann auch den gesamten Stadtrat weiter gegeben werden. Ich muß auch unbedingt erwähnen, dass es einige Gräfenberger Bürger gibt, die ganz selbstverständlich öfters im Jahr den Dreck anderer Leute einsammeln und am Bauhof entsorgen. Dafür herzlichen Dank.

Schon vor meiner Stadtratstätigkeit hat mich der Unkrautwuchs in dem kleinen Beet bei der „La Grotta“ gestört. Zusammen mit dem Bauhof und einer Freundin haben wir da ein schön bepflanztes Plätzchen geschaffen, das für viele Leute ein Ort zum Verweilen geworden ist. Dieses Beet wird immer noch von mir gepflegt.
Der Antrag zum Bau eines neuen Spielplatzes hinter der Frankoniahalle wurde von mir unterstützt, für die Planerinnen war ich die Vermittlung zur Verwaltung. An einigen Samstagen hab ich mit Schaufel, Rechen, Sense, Schubkarren und etlichen Kindern selbst mitgearbeitet. Unser Bauhof hat den großen Rest an Arbeit vollendet. Ich freue mich, dass dieser Spielplatz immer noch sehr beliebt bei unseren Kindern ist.

In meiner Zeit im Stadtrat habe ich gemerkt meine Gemeinde wirklich vorranbringen zu können und dass sich dieses Engagement lohnt. Die nächsten Kommunalwahlen stehen an, gerne würde ich die angefangenen Projekte mit vollenden und Neues im Sinne unserer Bürger mitgestalten.

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